Wie lange hält eigentlich Henna?

060 easyreiser by Verena FranzZu einem indischen Fest gehört selbstverständlich Henna bzw. Mehndi. Damit die Haut keinen allergischen Schock erleidet sollte ausschließlich die natürliche Henna Pflanze für die Farbe verwendet werden ohne chemische Zusatzstoffe. Alles, was anders als braun aussieht, hat wahrscheinlich Chemieanteile.

Bei unseren Henna-Bemalungen handelte es sich um Hennapulver angerührt mit Nelkenöl. Die Masse trocknet auf der Haut und lässt sich nach dem völligen Trocknen abrubbeln. Man verwendet hierbei kein Wasser, damit die Farbe auch gut hält! Ein kleiner Trick der Locals: nach dem Abrubbeln die bemalten Hautstellen mit Wick Vaporub einreiben. Das fördert die Durchblutung und lässt die Farbe so noch besser einziehen. Anfangs ist die Farbe ein helles Orange, allerdings dunkelte die Farbe bis in ein tiefes Braun nach bis zum nächsten Tag.

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Direkt nach dem Abrubbeln und der Behandlung mit Wick Vaporub
Handinnenfläche nach drei Wochen
Handinnenfläche nach drei Wochen

Oh je, wie lange das wohl hält? Erstaunlicherweise gar nicht so lange, wie es am Anfang aussah. Nach einer Woche war auf der Oberseite der Hände die Farbe schon deutlich verblasst und die bemalten Stellen fordern regelmäßig Handcreme ein, da die Haut etwas austrocknet. Auf der Innenseite der Hände hält es sich allerdings länger – es ist nun nach drei Wochen immer noch leicht zu sehen auf den Handballen.

Unsere Hände sind in jedem Fall sehr künstlerisch geworden und es hat großen Spaß gemacht!058 easyreiser by Verena Franz

 

Abenteuer in New Delhi

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Threewheelers in der Chelmsford Lane, New Delhi

Zwei ereignisreiche Tage in New Delhi liegen hinter mir, ich bin um ein paar Rupien leichter, aber auch glückliche Besitzerin zweier indischer Outfits bestehend aus Tunika, Pyjamas bzw. Leggings und Schal.

Es ist in Delhi gar nicht so einfach

  1. die Straßenzüge mit Geschäften überhaupt zu erreichen (dem Verkehr widme ich wohl einen extra Beitrag),
  2. in einem Stück von einem Geschäft zum nächsten zu kommen und
  3. unter den vielen schönen Dingen in den Geschäften das Richtige auszusuchen.

Nun suchte ich ein traditionelles Gewand, das ich schließlich in der Kette „fabindia“ fand, aber es gab auch einige aus Deutschland bekannte Läden.

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Straßenhändlerinnen bieten ihre Waren an

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Nicht in allen Geschäften wird gefeilscht. Manche Läden bieten normal per Preisschild an und ein Rabatt ist hier nicht üblich. In vielen anderen Läden wäre man ungeschickt es nicht zu versuchen. Die Verhandlungen verlaufen mit einem Local als Shopping Begleitung natürlich richtig gut, was hab ich doch für ein Glück!

Das Ergebnis der Shopping Tour werde ich noch etwas zurückhalten – erst am Samstag ist es soweit die neu erstandenen Kleider einzuweihen!

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Das Null und O – oder warum Pünktlichkeit so wichtig ist

  • Reise geplant: Check.
  • Pass gerichtet und kopiert: Check.
  • Visum beantragt: Check.
  • Visum genehmigt: Check.
  • Kann es losgehen? Check!

Die Fahrt zum Flughafen lief problemlos und pünktliche zweieinviertel Stunden vor Abflug konnten wir uns am Gepäckschalter einfinden. Doch dann der große Schreck: „In Ihrem Visum ist ein Fehler in der Passnummer. So können Sie nicht einreisen.“

WAS?

Ich hab mich wohl verhört… Doch in der Tat kann mich der nette Mann am Kontrollschalter davon überzeugen, dass das „O“ in der Passnummer meines Visums eigentlich hätte eine „0“ sein müssen. „Es gibt in Passnummern niemals ein O. Das ist immer eine Null. Gestern hatte ich drei Fälle mit genau dem gleichen Problem.“

Aha.

Warum hab ich das noch nie gehört und warum sehen diese beiden Zeichen sich auch so verdammt ähnlich? Wahrscheinlich gibt es genau deshalb in keiner Passnummer ein O.

Hättest du es gewusst?

Nach einigen Telefonaten mit einem Service Officer in Indien und einer neuen Bestätigungsmail; welche die nette Dame am Info-Schalter für mich ausdruckte, hielt ich aber schließlich doch meine Einreisegenehmigung in Händen und durfte mein Gepäck aufgeben. Mit dieser Aufregung gleich zu Beginn habe ich nicht gerechnet. Gut, dass ich pünktlich am Flughafen war, um alles Notwendige zu regeln. Und ab sofort kann mir keiner mehr ein O für eine Null vormachen!

Einen interessanten Spiegel-Artikel zum Thema habe ich hier gefunden.


Abenteuer Indien

In wenigen Tagen geht es los, mein nächstes Abenteuer in die Welt! Es geht nach Indien, ein Land, das ich schon immer besuchen wollte. Ich habe das große Glück mit Einheimischen unterwegs sein zu dürfen und erhoffe mir dadurch besondere Einblicke in Leben und Kultur.

Das Visum für Indien lässt sich mittlerweile online beantragen und bezahlen, so dass vor Ort Zeit gespart werden kann. Dieses Visum nennt sich eTV oder auch e-TOURIST VISA und es dauert in der Regel nur bis zu 72 Stunden, bis eine Einreisegenehmigung vorliegt. Nach dem Hochladen meines Fotos (immer die Regeln fürs Foto beachten!) und einiger weiterer Angaben wie geplante  besuchte Personen und Adressen ging es dann auch bei mir ganz schnell.

Es wird also Zeit den Koffer für zwei Wochen Abenteuer zu packen. Mein Plan ist es reichlich Souvenirs mit nach Hause zu bringen, also lasse ich dafür definitiv Platz!

040 easyreiser by Verena Franz